Als ich meinen Mann zwischen Lachanfällen zu seinen Freunden sagen hörte, er bezweifle, dass diese

„Ich würde es dir lieber persönlich sagen. Können wir uns jetzt treffen? Ich weiß, es ist spät.“

Ich schaute auf die Uhr: 00:37 Uhr. Meine Schwester Marta schlief im Zimmer nebenan. Draußen vor dem Fenster war es in Madrid noch immer laut, als ob die Stadt sich von Nächten wie dieser nährte. Ich zögerte einen Moment. Dann schrieb ich:

„Café Comercial in Bilbao, in zwanzig Minuten.“

Eine halbe Stunde später betrat ich das fast leere Café, das nach verbranntem Kaffee und frischen Reinigungsmitteln roch. Diego saß hinten an einem Tisch, ohne das entspannte Lächeln, das er sonst bei Treffen mit Freunden trug. Er wirkte älter, mit dunklen Ringen unter den Augen und umklammerte ein Glas Wasser.

„Danke fürs Kommen“, sagte er und stand halb auf.

„Mach schnell“, antwortete ich. „Morgen muss ich mit einem Anwalt sprechen.“

Seine Augen weiteten sich leicht.

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