Als ich von der Reise zurückkam, noch immer den Geruch des Flughafens an den Kleidern und voller Vorfreude auf die Umarmung meines Mannes

Auf der Heimfahrt mit der U-Bahn, mit dem Ordner mit den Kopien auf dem Schoß, spürte ich zum ersten Mal das ganze Ausmaß dessen, was Dolores mir hinterlassen hatte: Besitz, ja – aber auch eine Waffe.

In derselben Nacht, als Javier ausging, „um den Kopf frei zu bekommen“, und Pilar sich in ihrem Zimmer einschloss, um sich telefonisch bei der halben Welt zu beschweren, ging ich in Omas kleines Zimmer.

Ich habe jeden Winkel abgesucht.

Unter dem Bett. Im Kleiderschrank. Hinter dem Kruzifix.

Nichts.

Ich setzte mich frustriert hin. Da bemerkte ich, dass sich die Doppelsteckdose hinter der Kommode leicht von der Fußleiste gelöst hatte. Vorsichtig zog ich daran. Die Abdeckung löste sich. Dahinter, in der Wand eingelassen, befand sich ein kleiner grauer Tresor.

Der Schlüssel ließ sich perfekt einstecken.

Im Inneren befanden sich eine Festplatte, ein weiterer USB-Stick und ein ordentlicher Stapel Briefumschläge. Auf jedem war ein Name vermerkt:

„JAVIER“
„PILAR“
„PEDRO (BANK)“
„URBANIZACIÓN EL CARMEN.“

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