Arzt warnt vor gängigem Medikament – ​​es könne zu Organversagen führen

In unzähligen amerikanischen Medizinschränken steht eine vertraute Flasche. Sie verspricht Linderung bei Schmerzen, Einschlafhilfe und erholsame Nächte. Ihr Name: Tylenol PM. Doch laut einem Gesundheitsexperten sollte man diese kleinen blauen Pillen genauer unter die Lupe nehmen – insbesondere, wenn sie Nacht für Nacht eingenommen werden.

Dr. Ethan Melillo, ein Apotheker aus Rhode Island, nimmt kein Blatt vor den Mund. Er hat offen gesagt, dass Tylenol PM zu den Medikamenten gehört, die er entschieden ablehnt – eine in der Medizin ungewöhnlich direkte Haltung. Seine Sorge gilt nicht der Wirkungslosigkeit des Medikaments, sondern der Tatsache, dass es oft missverstanden wird und fälschlicherweise für harmlos gehalten wird, nur weil es bekannt und rezeptfrei erhältlich ist.

Tylenol PM: Eine riskante Zweikomponentenmischung

Tylenol PM ist kein einzelnes Medikament. Es ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen, die zusammenwirken:

Paracetamol, das Schmerzen und Fieber lindert

Diphenhydramin, ein Antihistaminikum, das Schläfrigkeit verursacht

Auf den ersten Blick klingt es verlockend – Schmerzlinderung und Schlafverbesserung mit nur einer Dosis. Doch Dr. Melillo warnt davor, dass diese Bequemlichkeit reale Risiken verschleiern kann, insbesondere bei häufiger oder langfristiger Anwendung.

Paracetamol: Eine stille Belastung für die Leber

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