Hinter ihnen erstreckte sich die Landebahn lang und war von Gummispuren geschwärzt. Einsatzfahrzeuge mit blinkenden Lichtern umringten das Flugzeug.
Sie hatten es geschafft – entgegen aller Berechnungen, aller Fehlschläge, aller unmöglichen Wahrscheinlichkeiten.
Sie hatten es geschafft.
Im Inneren der Kabine zerbrach die Stille in Lärm.
Weinen. Lachen. Beten. Fremde, die sich aneinander klammern. Schrecken, der in Erleichterung weicht.
Dr. Monroe schluchzte laut auf. Der Marineveteran saß blass, aber gefasst da. Carter Whitfield starrte regungslos geradeaus, seine Worte lasteten wie ein Urteil auf ihm.
Jennifer bahnte sich ihren Weg durch das Chaos zum Cockpit.
Marcus saß noch immer da und umklammerte noch immer das Joch.
„Allen geht es gut“, sagte sie unter Tränen. „Allen geht es gut.“
Marcus schloss die Augen.
In der Dunkelheit sah er Zoeys Gesicht.
„Ich komme nach Hause, mein Schatz“, flüsterte er. „Ich komme nach Hause.“
Die Evakuierung verlief ruhig. Die Passagiere stiegen über die Nottreppe zu den wartenden Bussen hinab. Sanitäter eilten ins Cockpit, während der Kapitän auf eine Trage umgelagert wurde.
Marcus ist als Letzter ausgestiegen.
Die isländische Luft traf ihn kalt und klar.
Mitarbeiter der Fluggesellschaft und Rettungskräfte versammelten sich am Fuße der Treppe. Einige starrten verwirrt, andere voller Ehrfurcht.
Ein schwarzer Mann in einem grauen Pullover steigt aus dem Cockpit eines Verkehrsflugzeugs.