Ryan stand neben ihm und erklärte alles – die Misserfolge, Marcus' Handlungen, die Entscheidungen, die sie alle retteten.
„Er hat etwas geschafft, was sonst niemandem gelang“, sagte Ryan. „Er flog das Flugzeug, als es kaum noch steuerbar war. Er landete es, als eine Landung eigentlich unmöglich hätte sein sollen.“
Ein leitender Angestellter der Fluggesellschaft trat vor und reichte im Namen der Fluggesellschaft und aller Menschen an Bord die Hand zum Dank.
Marcus schüttelte es.
Als er auf das Terminal zuging, streckten Passagiere die Hände aus. Einige berührten seinen Arm. Eine Frau drückte ihm einen Rosenkranz in die Handfläche. Ein anderer Mann nickte respektvoll.
Und dann war da noch Carter Whitfield.
Er stand abseits, das Gesicht grau, die Arroganz verschwunden. Als Marcus näher kam, begegnete Carter seinem Blick.
„Ich schulde Ihnen eine Entschuldigung“, sagte er leise.
„Was ich da oben gesagt habe, war falsch – ignorant und grausam. Es hätte Menschenleben kosten können, wenn sie auf mich gehört hätten, anstatt Ihnen zu vertrauen.“
Marcus musterte ihn kurz. Er hätte vieles sagen können. Aber er war erschöpft – und er musste telefonieren.
„Danke“, sagte er schlicht. „Lernen Sie daraus.“