Der Magen ist ein J-förmiges Organ, das sich nach links krümmt. Wenn Sie auf der linken Seite schlafen, bleiben Nahrung und Magensäure tiefer im Magen, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt.
Das bedeutet: Wenn Sie nachts Sodbrennen oder Säurereflux haben, kann Schlafen auf der linken Seite die Symptome lindern. Eine Studie aus dem Jahr 2022 ergab, dass Schlafen auf der linken Seite die Säurebelastung der Speiseröhre im Vergleich zum Schlafen auf der rechten Seite deutlich reduziert.
Der Bonus: Die Schwerkraft hilft auch dabei, dass die Nahrung auf natürlichere Weise vom Magen in den Dünndarm gelangt, was potenziell die gesamte Verdauung verbessert.
2. Ihr Lymphsystem könnte effizienter arbeiten.
Das Lymphsystem ist das körpereigene Abfallentsorgungssystem. Es sammelt Stoffwechselprodukte, abgestorbene Zellen und Giftstoffe und filtert sie durch die Lymphknoten, bevor sie in den Blutkreislauf gelangen.
Hier der entscheidende Punkt: Das Lymphsystem entwässert hauptsächlich über die linke Seite – genauer gesagt über den Ductus thoracicus, der in die linke Vena subclavia mündet.
Wenn Sie auf der linken Seite schlafen, unterstützt die Schwerkraft den Abfluss. Das System kann dadurch effizienter arbeiten und möglicherweise Folgendes unterstützen:
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Bessere Immunfunktion
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Reduzierte morgendliche Schwellungen
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Wirksamere Giftstoffentfernung
3. Die Durchblutung kann sich verbessern (insbesondere während der Schwangerschaft).
Ihr Herz ist eine leistungsstarke Pumpe, freut sich aber über etwas Unterstützung. Die Aorta verläuft nach links gekrümmt, weshalb das Schlafen auf der linken Seite eine natürlichere Position für den Blutfluss darstellt.
Für Schwangere: Nach dem ersten Trimester ist dies unerlässlich. Schlafen auf der linken Seite verhindert, dass die Gebärmutter die Hohlvene (die Hauptvene, die das Blut zum Herzen zurückführt) einengt und optimiert so die Durchblutung von Mutter und Kind.
Für alle anderen sind die positiven Auswirkungen auf die Durchblutung zwar gering, aber dennoch bedeutsam – insbesondere bei leichten Schwellungen in den Füßen oder Knöcheln.