„Alles in Ordnung?“, fragte er, als er mein Schweigen bemerkte.
„Alles gut“, antwortete ich. „Nur müde.“
Ich wartete, bis er eingeschlafen war. Dann begann ich zu packen.
Nicht meine Sachen. Seine.
Ich holte zwei Koffer aus dem Schrank und packte sie mit seinen Anzügen, seinen Schuhen und seinen lächerlichen, monogrammierten Manschettenknöpfen voll. Dazu kamen seine Zahnbürste, sein Uhrenladegerät und das gerahmte Foto von seinem Schreibtisch – das, auf dem er stolz seinen Arm um mich gelegt hatte.
Um 8:15 Uhr lud ich alles in meinen Kofferraum und fuhr zu seinem Bürogebäude.
Auf dem Parkplatz herrschte reges Treiben, überall wimmelte es von Angestellten und Kaffeetassen. Ich ging hinein, als ob ich dazugehörte – denn das tat ich auch. Mein Leben drehte sich um einen Mann, der in diesem gläsernen Turm arbeitete.
An der Rezeption lächelte ich. „Hallo. Ich bin hier, um etwas für Ethan Lawson abzugeben.“
Die Rezeptionistin blinzelte. „Äh –“
„Ich nehme es mit“, sagte ich und zog die Koffer hinter mir her. „Es ist eine persönliche Angelegenheit.“