Ich hatte Camila Geld geliehen, als sie und Ricardo mit ihrer Hypothek zu kämpfen hatten.
Ich habe schon unzählige Male auf ihre Kinder aufgepasst, ohne mich zu beschweren.
Letzten Sommer habe ich sogar Ricardos Bruder beim Umzug geholfen und den ganzen Tag unter der brutalen Hitze von Veracruz Kisten geschleppt.
Und so dankten sie es mir.
Ich lächelte.
Es war kein freundliches Lächeln.
Es war das Lächeln von jemandem, der gerade beschlossen hatte, sich nicht länger ausnutzen zu lassen.
„Okay“, sagte ich ruhig.
„Ich gehe dann.“
Ricardo wirkte leicht überrascht, als ob er mit einem Streit gerechnet hätte.
„Gut. Endlich mal etwas Vernunft.“