„Wir wussten nicht, wohin wir sonst gehen sollten“, sagte meine Mutter schließlich.
"Durchdacht."
Mein Vater schluckte. „Ryan hat nach der Umstrukturierung seinen Job verloren. Er hat Alyssa vor zwei Tagen verlassen. Das Haus ist überschuldet. Wir haben für die Hochzeit eine zweite Hypothek aufgenommen, und jetzt droht uns die Zwangsversteigerung.“
Da war es.
Die Rechnung war endlich fällig.
Alyssa trat vor, Tränen liefen ihr bereits über die Wangen. „Es tut mir leid“, sagte sie. „Ich war eifersüchtig auf dich. Auf deinen Verstand. Auf deine Unabhängigkeit. Ich habe dich immer wieder kleingemacht, weil ich es nicht ertragen konnte, wie unbedeutend ich mich neben dir fühlte.“
Es war das Ehrlichste, was sie je zu mir gesagt hatte.
Meine Mutter fing offen an zu weinen. „Bitte, Madeline. Ein Darlehen. Oder lass uns hier bleiben, bis wir eine Lösung gefunden haben.“
Ich stand langsam auf.
„Du wirst nicht in meinem Penthouse übernachten“, sagte ich.
Die Worte trafen uns hart.
Meine Mutter stieß einen verletzten Laut aus.
Ich ging um den Schreibtisch herum und blieb vor ihnen stehen.
„Du wirst nie wieder bei mir wohnen.“
Ich ließ das sacken.