In meinem Namen.
Und darunter befand sich eine handgeschriebene Notiz von Arthur Carter.
Abendessen mit dem Vorstand heute Abend. 20:00 Uhr. Ihr Speisesaal. Bitte kleiden Sie sich dem Anlass entsprechend. Die Gästeliste habe ich erstellt.
Ich drehte die Karte um.
Am Ende der Gästeliste standen vier Namen.
Herr und Frau Brooks.
Herr und Frau Ryan Carter.
Mir stockte der Atem.
Arthur hatte meine Familie nicht zum Abendessen eingeladen.
Er inszenierte eine Abrechnung.
Teil 5 – Der Gipfel
Das Penthouse fühlte sich nicht wie eine Wohnung an.
Es fühlte sich an wie eine Machtbekundung.
Glaswände. Schwarze Steinböden. Kunst, die so teuer aussah, dass sie einen beleidigte. Der ganze Ort schwebte über der Stadt, als hätte er sich gänzlich von der Schwerkraft gelöst.
Eine Frau namens Grace , meine neue Stabschefin, empfing mich drinnen. Sie hatte meinen Koffer bereits ausgepackt und einen Kleidersack für den Abend bereitgestellt.
Darunter trug ich ein mitternachtsblaues Designer-Kleid mit klaren, strengen Linien. Es ließ mich nicht sanftmütig wirken, sondern gefährlich.
„Du siehst aus, als ob du an den Kopf des Tisches gehören würdest“, sagte Grace zu mir.
„Ich fühle mich, als würde ich die Rüstung eines anderen tragen“, gab ich zu.
Sie sah mich lange an. „Zugehörigkeit ist kein Gefühl, Ms. Brooks. Es ist eine Entscheidung.“
Um 19:55 Uhr öffnete sich der private Aufzug.
Arthur Carter stand mit einem Bourbon in der Hand neben mir in meinem Foyer, als meine Familie nacheinander ins Penthouse trat.
Sie wirkten fast schon komisch deplatziert.