Dann wandte sich der Anwalt an mich. „Und an Sie, Dawn“, sagte er und reichte mir eine kleine Schachtel. „Ihr Vater hat Ihnen dies hinterlassen.“
Meine Finger zitterten, als ich sie öffnete. Es war Papas Uhr.
Abgenutzt, zerkratzt und kaum noch tickend, hatte es, solange ich mich erinnern konnte, an seinem Handgelenk gehangen. Es war alles, was mir von ihm geblieben war. Ich spürte einen Kloß im Hals, der mich zu ersticken drohte. Charlotte schnaubte verächtlich.
„Im Ernst? Seine Uhr?“, lachte sie. „Selbst nach seinem Tod hat Papa noch immer seine Lieblinge.“
Ich antwortete nicht. Ich hielt die Uhr in den Händen, meine Finger strichen über das Lederarmband, das noch immer seinen schwachen Duft trug. Das Haus, die Besitztümer – all das bedeutete mir jetzt nichts mehr. Mein größter Wunsch war es, meinen Vater zurückzubekommen.
Doch dann begann der eigentliche Albtraum.