Diesmal war es nicht meine Mutter.
Es war mein Stiefvater Richard.
Ich hätte es beinahe ignoriert.
Doch meine Neugierde veranlasste mich zu antworten.
"Hallo?"
„Michael“, sagte er mit ungewöhnlich ruhiger Stimme.
„Wir müssen reden.“
„Das kommt darauf an“, antwortete ich. „Ist das ein weiterer Versuch, mir meine Wohnung wegzunehmen?“
"NEIN."
Das hat mich überrascht.
„Es ist noch schlimmer.“
Mein Magen verkrampfte sich.
"Wie meinst du das?"
Richard atmete tief durch.
„Die Bank kam nicht nur wegen des Hauses.“
"Was?"
„Sie untersuchen meine Finanzen.“
Ein Knoten bildete sich in meiner Brust.
"Was hast du gemacht?"
„Es war nicht illegal“, sagte er schnell. „Nur… kompliziert.“
Das sagte mir alles.
„Um welche Schuldenhöhe geht es eigentlich?“
Eine weitere Pause.
Dann sagte er leise:
„Achthunderttausend Dollar.“
Mir wäre beinahe das Telefon aus der Hand gefallen.
"Meinst du das ernst?"