Der Yachthafen wirkte wie ein Ort, an dem Fehlentscheidungen ihr Ende fanden. Salz hatte die Hälfte der Farbe von den Schildern gefressen. Die Docks ächzten unter der Flut. Dieselgeruch und Fischgeruch hingen in der Luft. Wir beobachteten aus einem unauffälligen Wagen, wie zuerst meine Eltern zusammen ankamen – ein Beweis dafür, dass selbst ihr panischer Anruf nur eine weitere Manipulation gewesen war – und dann Henry Voss mit seinen teuren Schuhen, seinem teuren Aussehen und seiner teuren Bereitschaft, sich die Hände schmutzig zu machen, wenn die Gage hoch genug war, unter einem Regenschirm vorfuhr.
Mein Vater und Henry verschwanden im Geräteschuppen. Als sie wieder herauskamen, schrien sie. Henry war wütend, dass der Nachtrag ohne die ursprüngliche Bestätigung nicht gültig sein würde. Mein Vater stieß ihn weg. Das reichte Miller, um sich zu bewegen. Die Polizei rückte von beiden Seiten an. Meine Mutter brach theatralisch auf dem Bürgersteig zusammen. Mein Vater rannte weg. Und in dem Gedränge schnappte ich mir den Umschlag, den er fallen gelassen hatte.
Darin befand sich eine gefälschte Ergänzung zum Testament meiner Großmutter, die Marcus Carter im Falle des Todes oder der Geschäftsunfähigkeit meines Großvaters als alleinigen Verwalter des Grundstücks in Warrenton einsetzte. Die Unterschrift meiner Großmutter war schlecht kopiert. In der Zeugenzeile stand mein gefälschter Name. Es war ein so widerliches kleines Schauspiel, dass ich einen Moment lang meine Finger durch das nasse Papier nicht mehr spürte.