Diese Plätzchen sehen harmlos aus – aber jeder, der sie probiert, fragt nach dem Rezept!

Was wäre ein guter Teig ohne eine unwiderstehliche Füllung? Die hier verwendete Eiweißmasse erinnert an Baiser – zart, gänzend, süß, und perfekt ergänzt durch eine Prise Säure.

4 Eiweiße
200 g Zucker
8 g Vanillezucker
eine Prise Zitronensäure
2 TL Maisstärke
Alle Zutaten werden zusammen in einer fettfreien Schüssel mit einem Handmixer steif geschlagen, bis eine dichte, weiße, cremige und leicht gänzende Masse entsteht. Wichtig: Die Schüssel muss wirklich fettfrei sein, sonst wird der Eischnee nicht fest.

Optional: Wer es nussig mag, kann gemahlene oder grob gehackte Walnüsse oder Haselnüsse unterheben. Das ergibt eine zusätzliche Textur und Tiefe im Geschmack.

Das Formen der Muscheln

Nachdem die Teigkugeln gut durchgekühlt sind, werden sie auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Fladen ausgerollt. In die Mitte kommt ein Teelöffel von der Baiser-Masse.

Nun die Fladen vorsichtig zusammenklappen, sodass Halbkreise entstehen. Die offenen Kanten leicht zusammendrücken, sodass die Füllung nicht ausläuft. Die Form erinnert nun an kleine Muscheln – hence the name.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Muschel-Kekse mit etwas Abstand darauf platzieren und den Ofen auf 200 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Backzeit und Servieren
Die Kekse werden ca. 10 Minuten gebacken, bis sie leicht goldgelb sind. Nicht zu lange im Ofen lassen, sonst wird der Teig zu trocken und die Füllung kann karamellisieren und an Struktur verlieren.

Nach dem Backen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Wer möchte, kann sie mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene Schokolade dippen.

Serviervorschläge und Varianten
Diese Muschel-Kekse schmecken besonders gut zu einem Frühstückskaffee oder als zarter Abschluss nach dem Abendessen. Sie lassen sich wunderbar einfrieren und später aufbacken. Auch als Geschenk oder Mitbringsel zur Teerunde sind sie ein Hit.

Wer Lust hat, kann mit der Füllung experimentieren: Zitronenschale für Frische, Zimt für eine weihnachtliche Note oder Kokosflocken für den exotischen Touch. Auch Marmelade oder Fruchtpürees lassen sich vorsichtig einarbeiten.