Fünf Tage nach der Scheidung fragte die Schwiegermutter:

Lediglich eine Bilanz.

Ich kaufte mir ein kleineres Haus zwei Orte weiter, mit einer überdachten Veranda, einem hellen Arbeitszimmer und ohne Trevors Ehrgeiz, der sich in den Wänden einschloss. Die Ruhe gefiel mir besser.

Das letzte Mal sah ich Diane im Büro des Notars. Sie wirkte irgendwie älter, ihrer Zuversicht beraubt. Sie blieb neben mir auf dem Parkplatz stehen und fragte – diesmal nicht unfreundlich –: „Wussten Sie, dass es so enden würde?“

Ich habe darüber nachgedacht.

„Nein“, sagte ich. „Ich wusste einfach, dass ich nicht zulassen würde, dass ihr mich aus einem Haus rausschreibt, das ich bezahlt habe.“

Sie nickte einmal, so wie man es tut, wenn die Wahrheit zu spät kommt, um noch etwas zu ändern.

Dann stieg sie in Trevors Auto, und sie fuhren weg.

Ich stand noch einen Moment länger da, die Schlüssel in der Hand, und empfand keine Triumphgefühle, sondern Erleichterung.

Denn der eigentliche Schock an diesem Morgen war nicht Dianes Frage gewesen, warum ich noch da sei.

Es war so, dass sie tatsächlich geglaubt hatte, ich hätte kein Recht zu existieren.