Ich entdeckte, dass mein Mann eine Affäre mit der Praktikantin hatte

„Nein“, sagte ich schlicht.

Er griff nach meinem Ellbogen, und ich wich schnell zurück. Die Rezeptionistin stieß einen kurzen, erschrockenen Laut aus, als überlegte sie, ob sie eingreifen sollte. Ethans Hand verharrte unbeholfen in der Luft, bevor sie sank, als er bemerkte, wie viele Leute ihn anstarrten.

„Marina“, sagte er und schlug dabei jenen sanfteren Ton an, den er immer dann benutzte, wenn er etwas von mir wollte. „Du übertreibst.“

Überreaktion. Das Wort traf uns wie ein Schlag.

Ich schenkte ihm ein langsames, eisiges Lächeln. „Du hast nicht das Recht, mir vorzuschreiben, wie meine Reaktion auszusehen hat.“

Ich wandte mich an die Rezeptionistin. „Könnten Sie bitte die Personalabteilung anrufen?“

Ethans Augen weiteten sich. „Nicht –“

Doch die Rezeptionistin, nun hellwach, hatte bereits den Hörer abgenommen.

Lilas Fassung wich einer fast ängstlichen Regung. „Personalabteilung?“, murmelte sie.

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