Zuerst hat er mich erkannt.
Dann sah er Mateo.
Dann Alba.
Dann Bruno.
Endlich Irene.
Das Champagnerglas glitt ihm aus der Hand und zerschellte auf dem Marmorboden.
Der Laut hallte durch die Halle und zog die Aufmerksamkeit aller auf sich. Einen Moment lang verstand niemand, was geschehen war.
Dann sah ich, wie sich Álvaros Gesichtsausdruck veränderte – von Überraschung zu etwas viel Tieferem.
Furcht.
Nicht wegen mir. Er hatte mich schon vor langer Zeit aus seinem Leben gestrichen.
Aber wegen der vier Gesichter, die neben mir stehen.
Mateo, inzwischen sechzehn, hatte dieselbe angespannte Kinnpartie wie sein Vater, wenn dieser konzentriert war. Die vierzehnjährigen Zwillinge hatten seine dunklen Augen und seine nachdenkliche Stille geerbt. Und die elfjährige Irene hatte dasselbe kleine Grübchen, wenn sie lächelte.
Eine Erklärung war nicht nötig.