Meine Achtjährige sagte mir immer wieder, ihr Bett fühle sich „zu eng“ an.

Aber auf der Kamera…

Etwas bewegte sich eindeutig.

Ich starrte auf den Bildschirm meines Handys und versuchte mir einzureden, dass ich mir das nur einbildete. Das körnige Schwarz-Weiß-Bild der Nachtsichtkamera zeigte Mia, die regungslos auf der Seite lag. Ihr kleiner Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig mit jedem Atemzug. Es blieb still im Zimmer. Die einzige Bewegung kam vom leisen Wiegen des Vorhangs am Fenster. Einen Moment lang hörte die Matratze auf zu wackeln, und alles schien wieder normal.

Dann bewegte es sich erneut.

Nicht dramatisch – nur ein langsamer Druck von unten, als würde jemand mit der Schulter oder dem Knie nach oben drücken. Die Matratze gab unter Mias Rücken leicht nach.

Mein Herz begann zu rasen.

„Mia…“, flüsterte ich vor mich hin, obwohl sie mich durch die Kamera nicht hören konnte.

Die Bewegung wiederholte sich, diesmal stärker. Die Matratze hob sich in der Mitte leicht an, bevor sie sich wieder absenkte.

Mein Kopf suchte fieberhaft nach einer plausiblen Erklärung.

weiterlesen auf der nächsten Seite