Ihr Gesicht war blass – zu blass. Ihre Hände waren fest in ihrem Schoß geballt.
„Was ist los, Liebling?“, fragte ich.
Ihre Stimme zitterte.
„Können wir… nicht jetzt nach Hause fahren?“
Die Frage ergab keinen Sinn. Sophie liebte es, bei uns zu sein. Meine Tochter Catherine hatte sie bei uns gelassen, während sie im Krankenhaus einen Notfall bewältigte. Alles schien normal gewesen zu sein.
Bisher.
„Warum?“, fragte ich sanft.
Sie schluckte schwer.
„Ich habe Oma gestern Abend reden hören“, flüsterte sie.
Ein kaltes Gefühl durchfuhr meine Brust.
„Mit wem sprichst du?“
„Am Telefon. Nachdem du ins Bett gegangen warst.“
Ich versuchte, es zu ignorieren – Margaret redete oft lange. Aber Sophies Gesichtsausdruck ließ mich innehalten.
„Was hat sie gesagt?“
Sophie zögerte, als ob sie wüsste, dass es etwas kaputt machen würde, wenn sie es laut aussprach.
„Sie sprach über Geld“, sagte sie leise. „Viel Geld.“
Mein Magen verkrampfte sich.