Ich hatte mich völlig verausgabt, wachte auf der Intensivstation auf und erfuhr

Und wieder.

Und wieder.

Die Krankenschwester kam herein und sah das Klemmbrett in Jessicas Händen.

„Du bist endlich wach“, sagte sie leise.

Jessica schluckte schwer, ihr Hals fühlte sich noch immer wie aufgeschlitzt an. „Wer ist Arthur Sterling?“

Die Krankenschwester warf einen Blick zur Tür und beugte sich näher.

„Er hat Ihre Operation bezahlt“, sagte sie. „Alles. Eine Karte. Ohne zu zögern. Er hat den Chirurgen mit seinem Privatjet aus Boston einfliegen lassen.“ Sie betrachtete die Orchideen. „Er saß jede Nacht in diesem Sessel, während Sie bewusstlos waren. Hat das Buch gelesen. Ist bis zum Morgen geblieben.“

Jessica starrte sie an. „Warum?“

Die Krankenschwester schüttelte leicht den Kopf. „Ich weiß es nicht. Aber er wollte nicht, dass Sie allein sterben.“

Zwei Tage später wurde die Tür aufgebrochen.

Evelyn kam als Erste herein, triefend vor Parfüm, sonnengebräunt wie im Urlaub und mit aufgesetzter Erleichterung. David schlurfte hinter ihr herein.

„Oh, Liebes, du bist ja wach“, sagte Evelyn und eilte mit einem so aufgesetzten Lächeln ans Bett, dass die Maschinen im Raum dagegen fast ehrlich wirkten. „Wir waren so besorgt.“

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