Rami war auch nicht besser. In der Öffentlichkeit war er charmant, aufmerksam, der perfekte Verlobte. Aber auf Arabisch lachte er mit seinen Cousins und sagte Dinge wie: „Sie ist süß, aber nicht die Hellste.“ Und ich saß direkt neben ihm und tat so, als hätte ich nichts gehört.
In diesem Moment beschloss ich, sie noch nicht zu konfrontieren. Ich wollte den perfekten Moment abwarten – einen, den sie nie vergessen würden.
Dieser Moment kam während unseres Verlobungsessens – einer großen Feier mit fünfzig Gästen, seiner gesamten Familie und unseren beiden Eltern.
Alles funkelte – goldene Lichter, frisch gedeckte Tischdecken und sanfte Musik. Ramis Mutter erhob sich und stieß auf Arabisch an. Ihre Worte klangen wie Komplimente, waren aber in Wirklichkeit Beleidigungen. „Wir freuen uns, dass er eine so unkomplizierte Frau gefunden hat. Sie wird ihm nicht viel entgegensetzen.“
Die anderen am Tisch lachten.
Rami beugte sich zu mir vor und flüsterte: „Sie sind einfach nur nett.“