Margaret sank schluchzend gegen den Tisch – ein Sohn tot, der andere auf dem Weg ins Gefängnis, und die Frau, die sie einst als elendes Wesen bezeichnet hatte, hielt nun alles in Händen, was zählte.
Lucia stand langsam auf.
Sie hätte hundert bissige Dinge sagen können. Sie hätte Margaret genauso hinauswerfen können, wie sie selbst hinausgeworfen worden war.
Doch Edwards Stimme lebte in ihr wie ein Kompass:
Rache vergiftet die Hand, die ihr dient.
Lucia sammelte ihre Unterlagen zusammen, blickte Mendoza an und sagte leise: „Sorgen Sie dafür, dass der Prozess fair abläuft.“
Dann ging sie hinaus und ließ Margaret allein mit Schuldgefühlen zurück, die nun endlich nirgendwo mehr Zuflucht fanden.