Ein alleinerziehender schwarzer Vater schlief auf Sitz 8A… bis der Kapitän einen Kampfpiloten anforderte.

Die Erinnerung stieg in ihm auf – und mit ihr die kalte, präzise Konzentration, die Marcus einst zu einem der besten Piloten seines Geschwaders gemacht hatte. Sein Verstand begann, verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen.

Eine Boeing 787 Dreamliner, wenn man Kabinenlayout und Fensterform betrachtet. Fly-by-Wire-Steuerung – rein elektronisch, ohne mechanische Verbindung zwischen Piloteneingaben und Steuerflächen. Sollten die Computer ausfallen, sollten die Redundanzsysteme versagen, würde das Flugzeug zu einem zweihundert Tonnen schweren Ziegelstein werden, der in den Atlantik stürzt.

Es gab jedoch manuelle Eingriffe.

Es gab immer manuelle Eingriffe.

Wenn du wüsstest, wo du suchen musst. Wenn du die nötige Ausbildung hättest. Wenn du die Hände ruhig halten könntest, während sich alles auflöst.

Marcus wusste genau, wo sie waren.

Ein weißer Mann in den Fünfzigern stand drei Reihen vor uns auf und winkte eifrig mit der Hand, wie ein Schüler, der ungeduldig darauf wartet, aufgerufen zu werden. Lautstark verkündete er, er sei Pilot – Privatpilot. Er besaß eine Lizenz. Flugstunden. Alles.

Eine Flugbegleiterin eilte auf ihn zu, Erleichterung huschte über ihr Gesicht.

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