Verkleidet und heimlich in der Firma meines Mannes arbeitend, tat ich in der Mittagspause etwas Unscheinbares

„Oh ja“, erwiderte Nathan. „Sie haben eine Angestellte angegriffen, fälschlicherweise eine Beziehung zu mir behauptet und sich in vertrauliche, derzeit überprüfte Finanzprozesse eingemischt.“

Die Maske zerbrach. „Eingeschränkt?“, fuhr sie ihn an. „Ich habe dieses Büro für dich aufgebaut. Ich habe deinen Terminkalender, deine Investoren, deine Krisen, deine Lügen gemanagt. Die Hälfte dieser Firma funktioniert nur, weil ich sie zusammengehalten habe, während du dich hinter deinem Ego versteckt hast.“

Nathan zuckte nicht mit der Wimper. „Das macht dich aber noch lange nicht zu meiner Frau.“

Sie wandte sich an Emily. „Und du – du schleichst dich hier rein und gibst dich als Aushilfe aus, nur um zu spionieren? Was für eine Frau tut denn sowas?“

Emily trat vor. „So eine, die bemerkte, dass ihr Mann von Dieben umringt war.“

Bevor Vanessa antworten konnte, betrat der Sicherheitsdienst den Raum. Zwei Beamte blieben in der Nähe der Tür stehen. Die Personalabteilung folgte kurz darauf.

Nathan blieb gefasst. „Begleiten Sie Frau Cole in ihr Büro. Überwachen Sie die Abholung der persönlichen Gegenstände, deaktivieren Sie die Zugangsdaten und stellen Sie alle Geräte für die rechtliche Prüfung sicher.“

Vanessa starrte ihn an. „Glaubst du, das endet mit mir?“

Emily verstand die Formulierung sofort. Keine Verwirrung – eine Drohung.

Nathan hat es auch gehört. „Wer noch?“

weiterlesen auf der nächsten Seite