Verkleidet und heimlich in der Firma meines Mannes arbeitend, tat ich in der Mittagspause etwas Unscheinbares

Sie ignorierte ihn und konzentrierte sich auf Emily. „Wer bist du wirklich?“

Emily richtete sich langsam auf. Die Verkleidung blieb bestehen, doch ihre Haltung änderte sich. Als sie das Kinn hob, veränderte sich die Atmosphäre.

„Mein Name“, sagte sie, „ist Emily Carter Halstead.“

Vanessas Gesicht wurde kreidebleich. Nathan schloss kurz die Augen, als ob er sich auf einen Aufprall vorbereiten wollte.

Vanessa lachte dünn und gequält. „Nein. Das ist unmöglich.“

„Das ist öffentlich bekannt“, sagte Emily. „Ich verstehe aber, warum du es übersehen hast. Nathan und ich teilen unser Privatleben nicht mehr mit Leuten, die Nähe mit Besitz verwechseln.“

Zum ersten Mal wirkte Vanessa ängstlich. Doch diese Angst wandelte sich in berechnendes Denken.

„Sie lügt“, sagte Vanessa zu Nathan. „Solche Leute werden unberechenbar, wenn sie glauben, die Oberhand zu haben.“

„Genug“, sagte Nathan kühl. Er drückte die Sprechanlage. „Sicherheit zu Konferenzraum C. Und Personalabteilung.“

Vanessa wich zurück. „Das kann doch nicht dein Ernst sein.“

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