Mir gehört dieses Haus, mein Sohn, und du hast gerade gegen die Moralvorstellungen verstoßen.

In der darauffolgenden Woche agierte Isabella mit der Präzision einer Rechtsanwaltsgehilfin. Während Max die sozialen Medien mit Fotos von Camilla überschwemmte und Isabella mit erfundenen Untreuevorwürfen verleumdete, traf sich Isabella mit Rosa, der Haushälterin. Rosa, die Isabella treu ergeben war, ließ sie eines Abends ins Haus, als Max und Camilla feiern waren. Isabella fotografierte versteckte Finanzdokumente im Safe, die enthüllten, dass Sterling Tech 4,7 Millionen Dollar Schulden hatte und Max Gelder veruntreute, um seinen luxuriösen Lebensstil aufrechtzuerhalten.

Der Tag der Abrechnung kam an einem regnerischen Dienstag. Max frühstückte mit Camilla auf der Sonnenterrasse und spottete über die Schlagzeilen der Presse, die er manipuliert hatte. „Bald wird sie angekrochen kommen und eine Abfindung fordern“, lachte Max.

Plötzlich flehten die Haustüren auf. Es war nicht Isabella, die um Gnade flehte. Es war Arthur Rossini, flankiert von vier Unternehmensanwälten und dem Sheriff des Bezirks.

„Was glaubst du eigentlich, wer du bist, dass du hier einfach so hereinplatzt?“, rief Max und stand auf.

Arthur, ein 83-jähriger Mann mit Adleraugen, warf einen Umschlag auf den Tisch und stieß dabei Camillas Orangensaft um. „Ich bin der Besitzer dieses Hauses, Junge. Und du bist eine säumige Mieterin, die gerade gegen die Sittlichkeitsklausel deines Mietvertrags verstoßen hat.“

Max wurde kreidebleich. „Das ist unmöglich. Das ist mein Haus. Isabella hat gesagt …“ „Isabella war so nett, dich hier wohnen zu lassen und dich so tun zu lassen, als wärst du reich, nur um dein Ego zu befriedigen“, unterbrach Arthur ihn. „Aber das Spiel ist aus. Du hast einen sofortigen Räumungsbescheid. Und meine Anwälte haben deine Buchhaltungsunterlagen gerade dem FBI übergeben.“

weiterlesen auf der nächsten Seite